Besonderes Engagement schafft besondere Lebens- und Arbeitswelten


Ein großes Eckgrundstück mit altem Baumbestand, gelegen im attraktiven Weyhe vor den Toren Bremens – seit dem Jahr 2000 die Adresse einer renommierten Anwaltskanzlei. Sander + Sander stehen für Anwälte, Insolvenzverwalter und Notar. Namensgeber sind Rechtsanwalt Dr. Jürgen Sander und Rechtsanwältin Kerstin Sander. Heute besteht das 1990 gegründete Unternehmen aus vier Anwälten und 15 Angestellten. Eine Erfolgsgeschichte, die auf Kompetenz, strategische sowie interdisziplinäre Arbeit baut und dabei den Menschen in den Vordergrund stellt. Eine Haltung, die auch Triebfeder war für das große Bauvorhaben, das 2016 in Angriff genommen wurde. Denn die wunderbare Lage des Büros wurde durch Wermutstropfen getrübt. Das Gebäude aus den 70er Jahren war energetisch völlig überholt, tatsächlich war noch Asbest verarbeitet worden. Selbst stilvolle Inneneinrichtungen ließen mitarbeiterfreundliche Raumkonzepte oder repräsentative Empfangsräume als Kompromiss erscheinen. Aus architektonischer Sicht war der alte Baumbestand ein Segen.

Insbesondere Bauherrin Kerstin Sander, die als Kind der Gemeinde sehr mit dem Ort verbunden ist, war es eine Herzensangelegenheit, ein attraktives Gebäude unter nachhaltigen Gesichtspunkten zu schaffen. Und so wurden im Herbst 2016 Mandanten und Geschäftspartner unter dem Motto „Zukunft planen und bauen – mit Recht“ über einen vorübergehenden Umzug informiert. Der richtige Partner, um das ehrgeizige Bauprojekt zu realisieren, war inzwischen gefunden. Oentrich & Knirsch, denn wieder einmal waren mehrere Disziplinen gefragt. Das erfahrene Bauunternehmen aus der Region vereint die komplexe Planung eines Bauvorhabens mit der Ausführung durch eigene Gewerke. Erfahrung in der Umsetzung sowohl privater wie auch gewerblicher Gebäude war hier ebenfalls von Vorteil, denn entgegen der bisherigen Nutzung sollte auch Wohnraum auf dem Areal entstehen. Doch komplexe Planungen und außergewöhnliche Lösungen entstehen nicht am Schreibtisch. Das ist jedenfalls die Devise von Stefan Knirsch. Intensive Gespräche mit den Bauherren, bis auch das letzte Detail besprochen und alle Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt sind, gehen seinen Entwürfen voraus. So hat er mit Kerstin und Jürgen Sander viele Stunden verbracht, um Ideen zu prüfen, Anforderungen zu definieren und über Funktionen und Optik zu entscheiden. Vom ersten Planungsgespräch bis zum Einzug standen die Bauherren mit Stefan Knirsch in einem engen Dialog. Nicht nur Notwendigkeit angesichts des komplexen Projektes, sondern eine fruchtbare und kreative Zusammenarbeit.

Rund 440 Quadratmeter Bürofläche und 800 Quadratmeter Wohnraum verbinden heute auf ideale Weise Arbeiten und Wohnen auf dem 3.200 Quadratmeter großen Grundstück. Zwei Gebäudekomplexe, die miteinander korrespondieren, bilden ein architektonisches Ensemble, getrennt durch einen Patio, der zugleich eine verbindende Funktion übernimmt.

Die erste Hürde musste gleich im Winter 2016 genommen werden. Durch den vorbeifließenden Gänsebach und eine extrem niederschlagsreiche Wetterlage war für die Baugrube der Tiefgarage eine Grundwasserabsenkung notwendig. Hier zahlte sich die Erfahrung und Leistungsfähigkeit eines kompetenten Bauunternehmens aus. Investition und Aufwand haben sich gelohnt, denn mit nahezu 1.000 m2 stehen ausreichend Parkplätze für Mitarbeiter und Mieter zur Verfügung, die trockenen Fußes von der Tiefgarage mit dem Fahrstuhl in die oberen Stockwerke gelangen. Grundstück und Nachbarschaft bleiben verschont von abgestellten Fahrzeugen. Bäume, Grünflächen, ein Teich und stilvoll angelegte Beete konnten dadurch erhalten bzw. neu angelegt werden.

„Wenn das Beste zum vereinbarten Standard geworden ist“

 

Offen für Ideen und Innovationen, gab es für das Ehepaar Sander jedoch in Sachen Hochwertigkeit und Nachhaltigkeit keine Kompromisse. Das bestätigt bereits der erste Eindruck. Die Fassade ist eine geglückte Komposition aus Putz und Klinker. Der Stein weist ein lebhaftes Farbspiel innerhalb einer Palette von Ziegeltönen auf, die sich auf natürliche Weise in die Umgebung einfügen. Der weiße Putz gibt dem Gebäude eine vornehme Leichtigkeit. Von der Straße „An der Beeke“ betritt man das Bürogebäude durch ein imposantes gläsernes Portal und wird sofort von hellen, behaglichen Räumen aufgenommen. Hohe Decken, weiche Teppichböden, stilvolle Einrichtungen schaffen eine positive Atmosphäre. Ein gutes Klima in jeder Hinsicht drückt sich durch Transparenz, angenehme Akustik und geschmackvolle Accessoires aus. Büros, Besprechungsräume, Küche, Sanitärräume und selbst die Raucherterrasse zeugen von Liebe zum Detail.

Verlässt man das Bürogebäude durch einen rückwärtigen Ausgang, betritt man direkt den Patio. Ein Hauch von südländischer Urlaubsatmosphäre wird verstärkt durch den Blick auf die üppig bepflanzten Außenanlagen. Im Erdgeschoss des hinteren Gebäudekomplexes befinden sich drei Wohnungen, jeweils mit Terrasse zum Garten hin. Das hohe Niveau der Ausstattung setzt sich hier fort, sei es in der Dreifachverglasung der Fenster, den durchgängigen Fußbodenheizungen, automatischen Rollläden oder exklusiven Bad- und Kücheneinrichtungen. Die zu Oentrich & Knirsch gehörende Firma O + K Wohnkonzepte mit eigener Tischlerei setzte hier die intensive Planung und Abstimmung mit der Bauherrin fort. Linda Voss-Knirsch und Kerstin Sander erstellten gemeinsam Farb- und Fliesenkonzepte, Bad- und Küchenplanungen, kurz die komplette Inneneinrichtung. Alle Bäder verfügen über außergewöhnlich große ebenerdige Duschen. Exklusive Waschtische wurden speziell bei O + K Wohnkonzepte gefertigt, ebenso wie viele Einbauten und Möbel.

Gekrönt wir das Anwesen von drei Penthaus-Wohnungen im Obergeschoss – zwei im vorderen Gebäude und eine im hinteren.

Hier kann Luxus einziehen, z. B. der Luxus völliger Ungestörtheit auf einer grandiosen Dachterrasse mit herrlichem Blick in die Natur.

Unterhalb der Dachterrasse wiederholt sich das Szenario am Kaminfeuer. Von hier gewährt ein riesiges Panoramafenster die ungestörte Aussicht. Weite und Großzügigkeit geben auch innen den Ton an. Auf Wunsch der Bauherren erlaubt das Raumkonzept offenes Wohnen mit nahtlosen Übergängen zu ungestörten Rückzugsräumen.

Der Wohnkomfort, der hohen Ansprüchen gerecht wird, findet seine Entsprechung in der Nachhaltigkeit. Ein ausgereiftes Energiekonzept war den Eheleuten Sander ein besonderes Anliegen und entspricht der Philosophie von Stefan Knirsch. Eine erstklassige Isolierung des Gebäudes gehört zum Selbstverständnis des erfahrenen Bauunternehmers. Luftwärmepumpe, Fotovoltaikanlage und zentrale Lüftungsanlage sind weitere Komponenten seiner umweltfreundlichen und kostenschonenden energetischen Maßnahmen, die insgesamt dem Standard KfW-Effizienzhaus 55 entsprechen. Im August 2018 erfolgte erneut ein Anschreiben an alle Mandanten und Geschäftspartner mit der Nachricht: „Zurück in die Zukunft“. Die mitarbeiterfreundlichen Büros wurden bezogen und für die attraktiven Wohnungen waren längst Mieter gefunden. Kerstin Sander sieht ihren Wunsch erfüllt, den Ort ihrer Wurzeln und des heutigen gemeinsamen Schaffens mit einem nachhaltigen und Ortsbildprägenden Gebäude zu bereichern.

 

Fotos: Stefan Straßenburg

Klare Sichtachsen, viel Licht, schallschluckende Bodenbeläge und geschmackvolles Interieur bestimmen die Arbeitsatmosphäre.

Eine weitläufige Gartenanlage mit altem Baumbestand umgibt den Gebäudekomplex. Durch großzügige Dachterrassen und Balkone ist man auch in den oberen Stockwerken mitten im Grünen.

Für eine authentische Inneneinrichtung fertigt O+K Wohnkonzepte in eigener Tischlerei nach individuellen Entwürfen.

OENTRICH & KNIRSCH GMBH

Dipl.-Ing. Stefan Knirsch führt das Bauunternehmen Oentrich & Knirsch seit 1995 als Geschäftsführer. Der Bauingenieur und Bausachverständige hat sich Qualität am Bau auf die Fahne geschrieben.
 

OENTRICH & KNIRSCH GMBH – Hoyaer Straße 17 – 27327 Schwarme
www.oentrich-knirsch.de